In-Memory-Processing beschleunigt die Antwortzeiten auf Anfragen erheblich und verbessert dadurch die Nutzererfahrung signifikant. Der Einsatz von In-Memory-Processing zur Durchführung von Analysen ist nicht neu. Dank moderner und immer weiter verbreiteter 64-bit-Architekturen ist nun größerer Speicherplatz adressierbar. Der Ausbau von In-Memory-Anwendungen wird sich aufgrund fallender Preise für Arbeitsspeicherkapazitäten, höherer Verarbeitungsgeschwindigkeiten und der Möglichkeit zur Speicherung immer größerer Datenmengen fortsetzen. Die sich schnell wandelnden Infrastrukturen lassen die Analyse sehr großer Datenmengen ausschließlich im Arbeitsspeicher Realität werden.

Viele BI-Produkte bieten In-Memory-Funktionalitäten, die Anwendern zwar eine hohe Performanz, aber keine Sicherheit bieten. Wurde einmal auf die im Cache befindlichen Daten zugegriffen, erfolgt keine Sicherheitsprüfung durch die Mechanismen der zugrundeliegenden Datenbank mehr. arcplan hat ein Sicherheitskonzept mit seiner Shared Query Cache-Funktion verbunden, die mehr Sicherheit bietet als jede andere In-Memory-Lösung am Markt. Der Shared Query Cache von arcplan bietet die rollenbasierte Zugangsprüfung "Role Based Access Control (RBAC)", der das Teilen von Daten im Cache nur Anwendern mit gleicher Nutzerrolle erlaubt.

Im Allgemeinen versorgt In-Memory Anwender mit schnelleren Analysen, die nicht auf im Voraus speziell entwickelte OLAP Cubes und Queries zugreifen müssen. Auch wenn Cubes bzw. OLAP-Lösungen im Einsatz sind, können bereits in den Arbeitsspeicher geladene Daten die Beantwortung wiederholt gestellter Abfragen von Anwendern beschleunigen. Neben kürzeren Antwortzeiten für die Anwender, profitieren Systemadministratoren von der niedrigeren Last auf dem Datenbanksystem und Netzwerkmanagervon der geringeren in Inanspruchnahme des Netzes.