In-Memory-Computing mit SAP HANA und Co – der Flexiblere gewinnt

BI-Experte arcplan rät, bei der Auswahl von In-Memory-Datenbanken auf Investitionssicherheit und Flexibilität zu achten

Langenfeld, 26. September 2012 – 1,8 Millionen Zetabyte – so groß ist laut IDC das weltweite Datenvolumen im Jahr 2012. Den Analysten zufolge wird sich diese Menge künftig alle zwei Jahre verdoppeln. Beim Thema Datenmanagement ist demnach Eile geboten: IT-Entwickler feilen unentwegt an innovativen Data Warehouses, die nicht nur in der Lage sind, die immensen Datenmengen abzubilden, sondern auch in Echtzeit analysieren zu können. Unternehmen stehen dabei zusätzlich vor der Herausforderung, große Volumen an unstrukturierten Daten aus geschäftlichen und privaten Kanälen innerhalb eines innovativen Systems zu filtern, zu beurteilen und mit bereits bestehenden Geschäftslösungen zu verbinden. Dank der weitaus höheren Zugriffsgeschwindigkeiten eignet sich die In-Memory-Technologie optimal, um die Datenanalyse in Echtzeit durchführen zu können – dies birgt allerdings kostenintensive Investitionen. Der Langenfelder Business Intelligence (BI)-Experte arcplan empfiehlt daher, bei der Auswahl einer In-Memory-Datenbank Aspekte wie Investitionssicherheit, Schnittstellenmanagement und Flexibilität zu berücksichtigen.

Schneller ans Ziel

TimesTen von Oracle oder solidDB von IBM sind beispielweise zwei am Markt verfügbare In-Memory-Datenbanksysteme. Dabei werden die Daten im Arbeitsspeicher und nicht wie bei klassischen Datenbankmanagementsystemen auf der Festplatte gespeichert. SAP geht mit SAP HANA noch einen Schritt weiter. Die Big Data-Datenbanklösung ist mit der High Performance Analytic Appliance (HANA)-Technologie ausgestattet, die eine Datenanalyse innerhalb weniger Minuten verspricht. Testläufe haben ergeben, dass sich Abfragen mit einer Größe von 500 Milliarden Datensätzen in weniger als einer Minute durchführen lassen. Real-Time-Technologie erfährt hier eine ganz neue Dimension. Die Datenbanklösung – eine Kombination aus Soft- und Hardwarekomponenten – ist mit speziellen Technologien wie dem spaltenweisem Aufbau und besondere Komprimierung ausgestattet, die eine deutlich schnellere Datenverfügbarkeit und -auswertung erlaubt. Kurz: Mit SAP HANA befindet sich ein komplettes Data Warehouse im Arbeitsspeicher. Damit steht die Beschleunigung der Analyse klar im Zentrum. Ob sich die Geschäftsprozesse, die sich dieser Daten bedienen, in der Folge allerdings konsequent beschleunigen lassen, sollte vor einer signifikanten Investition in Hard- und Software abgewogen werden. „Die schnellere Verfügbarkeit steuerungsrelevanter Daten steht heute ganz klar im Mittelpunkt der Unternehmen. Es gilt, Real-Time wortwörtlich umzusetzen“, sagt Roland Hölscher, CEO bei arcplan. „Es gibt allerdings Geschäftsprozesse- oder -Modelle, bei denen Schnelligkeit nicht das erfolgsentscheidende Kriterium ist. Unternehmen sollten daher beim Thema In-Memory nicht allein auf Geschwindigkeit setzen.“

Auf der Daten-Zielgeraden

Das stetig wachsende Datenvolumen stellt die IT-Branche gleichermaßen wie Unternehmen vor eine Herausforderung. Neue Systeme drängen auf den Markt, die den Anspruch haben, Datenmengen noch schneller zu erfassen und weitaus besser zu strukturieren. Unternehmen stellen sich ergo die Frage, ob sie ihre IT-Landschaft zukünftig komplett neu ausrichten müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Hier gilt: Unabhängig davon, für welche Datenbank-Technologie sich Unternehmen entscheiden und in welcher Weise sie die Herausforderung annehmen, können BI-Anbieter bereits heute Hürden in puncto Prozessoptimierung und Datenverfügbarkeit beseitigen. Mit arcplan Enterprise bietet arcplan beispielsweise eine analytische und flexible Software, die über eine Vielzahl von Schnittstellen zu diversen Datenbanken verfügt. So können schon heute SAP HANA, Sybase IQ, Oracle Exalytics und TimesTen problemlos mit der BI-Plattform von arcplan  verknüpft werden. Denn Fakt ist: Unternehmen müssen früher oder später in neue Technologien investieren, wenn sie große Datenmengen in kürzester Zeit zur Analyse des Geschäftsbetriebs heranziehen möchten. Allerdings können BI-Lösungen, die direkt auf mehrere Datenbanken - unabhängig ob relational oder multidimensional - zugreifen und immer wieder an neue Anforderungen angepasst und erweitert werden können, einen entscheidenden Beitrag in Bezug auf Kostenkontrolle und Investitionssicherheit leisten.

„In intensiven Gesprächen haben wir bemerkt, dass neben technologischen Innovationen für unsere Kunden immer wieder Themen wie Kostenkontrolle und Investitionssicherheit große Relevanz haben und sie sich Antworten dazu  wünschen“, sagt Hölscher. „Bei unserem diesjährigen Anwenderforum arc|planet 2012 werden wir diesen Themen daher auch eine Plattform bieten.”

Die arc|planet 2012 findet am 30. und 31. Oktober 2012 in Düsseldorf/ Kaarst statt. Auf der jährlichen Anwenderkonferenz erhalten Teilnehmer hilfreiche Ansatzpunkte für bestehende Lösungen sowie Impulse für neue Ideen und Innovationen. In diesem Jahr widmen sich mehrere Vorträge den Themen Performanceoptimierung im SAP-Umfeld und Big Data-Management, u.a. mit einer Keynote von Martin Wilcox, Director Product and Solutions Marketing von Teradata, einem der Pioniere und Weltmarktführer für Datawarehouse Systeme. Interessierte, die mehr erfahren möchten, können sich unter http://www.arcplan.com/de/news-events/arcplanet-2012/ für die arc|planet 2012 registrieren.

Über arcplan

arcplan ist ein führender innovativer Softwareanbieter von Business Intelligence, Dashboard-, Corporate Performance- und Planungslösungen für den mobilen und stationären Einsatz. Seit 1993 hat arcplan weltweit mehr als 3.000 Kunden geholfen, ihre bestehende IT-Infrastruktur zur besseren Entscheidungsunterstützung optimal zu nutzen. Allen Anwendern den einfachen Zugang zu relevanten Informationen zu ermöglichen und die Zusammenarbeit zu fördern, sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren zur Verbesserung der Unternehmensperformance. Mit arcplan – it simply works.

arcplan Enterprise® ist laut The BI Survey 10 (2011) die Nr. 1 bei den Werkzeugen eines Drittanbieters für SAP BW, Oracle Essbase und IBM Cognos TM1.

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