Trendthema Big Data – arcplan beantwortet die 5 wichtigsten Fragen

Langenfeld/Berwyn, PA – 21. März 2012 – Vom Thema “Big Data” versprechen sich viele Anwender die umfassende Nutzung sämtlicher im Unternehmen vorhandener Daten, um so eine noch bessere Sicht auf ihre Kunden, eine höhere operative Effizienz und nicht zuletzt Wettbewerbsvorteile zu realisieren. Der Marketinghype um Big Data und die Geschwindigkeit mit der Studien, Berichte von Analysten und Fachartikel veröffentlicht werden, ist für Unternehmen, die von der Analyse von Big Data profitieren wollen, verwirrend. Es wird immer schwieriger, Fakten und Fiktion voneinander zu trennen und praktische Einsatzmöglichkeiten zu identifizieren. Der innovative Softwareanbieter arcplan, dessen BI-Plattform arcplan 7 das Berichtswesen und die Visualisierung in Big Data-Umgebungen unterstützt, gibt Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zum Thema „Big Data“.

1) Was heißt eigentlich “Big Data”?
Unter dem Begriff “Big Data” versteht man zunächst eine sehr große Menge an Informationen. Im Gegensatz zu herkömmlich strukturierten Daten, die typischerweise in relationalen Datenbanken gespeichert werden, können Big Data im Bezug auf ihr Volumen, Geschwindigkeit und Vielfalt variieren. Big Data werden üblicherweise in großen Mengen generiert. In der Regel handelt es sich um Terabytes oder Exabytes an Daten (letzteres eine 1 mit 18 Nullen oder einfacher, eine Million Terabyte) je Datansatz. Big Data werden mit so hoher Geschwindigkeit gewonnen – üblicherweise in schnell aufeinander folgenden Intervallen – dass eine schnelle Analyse ausgesprochen schwierig ist, auch wenn diese den Wert der Daten erhöht. Hinzukommt, dass Big Data nicht schon aufbereitet in Form eines Spreadsheets oder einer multidimensionalen Datenbank geliefert werden, sondern häufig auch unstrukturierte, qualitative Daten enthalten.   

2) Ist der Trend neu?
Nein, das ist er tatsächlich nicht. Obwohl derzeit viel Aufhebens um das Thema gemacht wird, gibt es Big Data schon seit langem. Denken wir einmal an die Zeiten zurück als Wissenschaftler Super-Computer nutzten, um solch gewaltige Datenmengen zu analysieren. Der Unterschied besteht heute darin, dass Big Data normalen BI-Anwendern zugänglich sind und von Unternehmen genutzt werden können. Die zunehmende Bedeutung resultiert aus der steigenden Anzahl von Einsatzmöglichkeiten für Unternehmen, die realen Nutzen aus den Daten ziehen. So nutzt beispielsweise Walmart Echtzeit-Daten aus sozialen Medien, um Trends zu ermitteln und entsprechend Online-Werbung zu platzieren. Obwohl Unternehmen gegenwärtig noch zurückhaltend mit dem Thema umgehen, schätzt IDC, dass das Marktvolumen für Technologien und Dienstleistungen im Big Data-Umfeld von  3,2 Milliarden US-Dollar im Jahr 2010 auf 16,9 Milliarden US-Dollar in 2015 steigen wird.

3) Woher kommen Big Data?
Big Data finden immer wieder in den gleichen Zusammenhängen, wie Social Media, Maschinen- oder Transaktionsdaten,  Erwähnung. Daten aus sozialen Netzwerken geben Unternehmen erstaunliche Einblicke in das Verhalten von Konsumenten und deren Stimmung und sie können mit CRM-Daten zu Analysezwecken zusammengebracht  werden. Täglich werden bei Twitter 230 Millionen Tweets veröffentlicht, 2,7 Milliarden Likes und Kommentare bei Facebook eingestellt und in jeder Minute 60 Stunden Video auf YouTube hochgeladen (daher die Erwähnung der Geschwindigkeit der Daten). Maschinendaten bestehen aus Informationen, die aus Produktionsanlagen gewonnen werden, wie etwa Echtzeitdaten von Überwachungssensoren (häufig auch als  Internet der Dinge bezeichnet). Beim arcplan-Kunden CERN, der größten physikalischen Forschungsanstalt weltweit, generiert der sogenannte Large Hadron Collider (LHC) während eines Experiments 40 Terabytes an Daten pro Sekunde. Große Handels- und B2B-Unternehmen gewinnen regelmäßig große Mengen an Transaktionsdaten, wie etwa Produkt-IDs, Preise, Zahlungsinformationen, Hersteller- und Verkäuferinformationen u.v.m. Große Anbieter wie Amazon.com, mit einem Umsatz von 10 Milliarden US-Dollar im 3. Quartal 2011, oder Systemgastronomen wie die US-Pizzakette Domino´s, die täglich eine Million Kunden bedient, generieren täglich Petabytes an Transaktionsdaten. Dabei kann Big Data sowohl konventionell strukturierte Daten als auch unstrukturierte, häufig abgefragte Daten beinhalten.

4) Welche Werkzeuge eignen sich zur Analyse von Big Data?
Ein weiterer Grund für die zunehmende Verbreitung von Big Data sind die immer leistungsfähigeren Analysewerkzeuge. Seit langem setzen Unternehmen Terabytes-fassende Data Warehouses von arcplan-Partnern wie Teradata (NYSE: TDC), IBM (NYSE: IBM) und Oracle (NasdaqGS: ORCL) ein, doch gibt es heute einen neuen Trend der Speicherung von Big Data über eine Vielzahl von Servern hinweg, die sehr einfach große Mengen unstrukturierter Daten verarbeiten können. Dies ist auch der gestiegenen Nutzung von Open Source-Technologien wie Hadoop zu verdanken, einem Framework zur Verteilung der Datenverarbeitung über eine Vielzahl von Knoten, das ein schnelles Laden von Daten und Funktionen zur Echtzeit-Analyse ermöglicht. Tatsächlich erlaubt Hadoop die Analyse von Daten dort, wo sie abgelegt sind. Dies erfordert allerdings spezielle Fertigkeiten und die Technik ist anspruchsvoll. Analytische Plattformen wie arcplan, die über Schnittstellen zu Teradata und SAP HANA, die Big Data-Lösung von SAP (NYSE: SAP), verfügen, erlauben die Datenanalyse und Visualisierung von Big Data. Unternehmen, die Big Data nutzen wollen, müssen also möglicherweise in neue Technologien investieren, aber einige der traditionellen BI-Anbieter können den Weg schon heute mit ihnen gehen. Big Data ist einfach eine neue Herausforderung in der Datenspeicherung und -analyse, die es erfordert, bestehende Systeme auf eine neue Weise zu nutzen.

5) Wohin führt uns der Big Data-Trend?
Möglicherweise lässt der Big Data-Hype wieder nach, aber Studien belegen, dass der Einsatz von Big Data weiter wachsen wird. Mit einem prognostizierten Marktvolumen von 16,9 Milliarden US-Dollar  im Jahr 2015 (Wikibon spricht sogar von 50 Milliarden US-Dollar in 2017) scheint klar, dass Big Data ein Thema bleiben wird. Trotzdem gibt es zu wenige Talente im Big Data-Umfeld, um dem Markt gerecht zu werden. McKinsey & Company schätzten bereits im Mai 2011, dass bis 2018 allein in den USA zwischen 140.000 und 190.000 Fachkräfte mit den notwendigen analytischen Kenntnissen fehlen werden. Darüber hinaus werden 1,5 Millionen Manager und Analysten mit dem nötigen Know-how fehlen, um die Big Data-Analysen zur richtigen Entscheidungsfindung zu nutzen.

Das Erscheinen von Big Data-Analytics hat die Sicht vieler Unternehmen auf ihre Daten verändert. Big Data kann für Unternehmen einen Zuwachs an Mitarbeitern, Technik und Datenmengen bedeuten, aber es zahlt sich aus - in Form eines schnellen Einblicks in nie analysierte Daten. Je mehr Anwendungsfälle zu Tage treten und je reifer die Technik wird, desto stärker wird Big Data vom Trend zur Selbstverständlichkeit. Schon bald wird es ein weiterer Baustein im BI-Ecosystem sein.

Über arcplan

arcplan ist ein führender innovativer Softwareanbieter von Business Intelligence, Dashboard-, Corporate Performance- und Planungslösungen für den mobilen und stationären Einsatz. Seit 1993 hat arcplan weltweit mehr als 3.000 Kunden geholfen, ihre bestehende IT-Infrastruktur zur besseren Entscheidungsunterstützung optimal zu nutzen. Allen Anwendern den einfachen Zugang zu relevanten Informationen zu ermöglichen und die Zusammenarbeit zu fördern, sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren zur Verbesserung der Unternehmensperformance. Mit arcplan – it simply works.

arcplan Enterprise® ist laut The BI Survey 10 (2011) die Nr. 1 bei den Werkzeugen eines Drittanbieters für SAP BW, Oracle Essbase und IBM Cognos TM1.

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